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Altes Ägypten

Die allgemeine Bezichnung für das historische Ägypten ist Altes Ägypten. Das alte Ägypten begann um 3150 v. Chr. und dauerte bis etwa 395 n. Chr an. Der ursprüngliche Name war Kamet, was "Schwarzes Land" bedeutet. Dieser Name geht auf den fruchtbaren schwarzen Schlamm des Nils zurück, der sich hervorragend für den Ackerbau eignete.

Die meisten Ägypter waren Bauern und bewirtschaften Felder entlang des Nil. Wenige Ägypter waren Beamte, die für die Verwaltung von Ägypten zuständig waren.

Das alte Ägypten war eine absolute Monarchie, daher repräsentierten die Beamten die untere Schicht der Verwaltung. Ab der Spitze stand der Pharao mit den Mitgliedern seiner Familie.

Die Männer hatten in der Regel nur eine Frau und lebten somit monogam. Die Polygamie wurde nur in Verbindung mit der Sicherheit im Königshaus und bei einigen hohen Beamten praktiziert. Die Frau war dem Mann rechtlich gleichgestellt, hatten jedoch wesentlich weniger hohe Ämter in der Verwaltung inne.

Im Alten Ägypten war die Bevölkerung sehr gläubig und es existierte ein sehr komplexes Göttersystem. Jeder Gott hatte in Ägypten seinen eigenen Tempel, in dem eine Statue des jeweiligen Gottes stand. Die Statuen wurden von den Priestern gepflegt und mit Opfergaben beschenkt. Zu den Opfergaben gehörten unter anderem Speisen, Weine und Parfüm.

Im Mittelpunkt des Lebens der Ägypter stand der Nil, der den fruchtbaren Nilschlamm mit sich brachte. Die Bauern bestellten daher ihre Felder am Nilufer. In den Hochwasserperioden in denen kein Ackerbau getätigt werden konnte, arbeiteten die Bauern an den Pyramiden.

Die Pyramiden sind wohl die bekannteste Hinterlassenschaft der Ägypter. Einige waren mehr als 100m hoch. Die Cheopspyramide war wahrscheinlich bis zum Bau des Eifelturms das größte Bauwerk der Erde.