Pyramiden
Mit der Djoser-Pyramide entstand um 2650 v. Chr. die erste ägyptische Pyramide in Sakkara. Es handelt sich dabei um eine Stufenpyramide, die als Grabanlage des damaligen Pharaos Djoser (ca. 2690 bis 2670 v. Chr.) diente.
Die Intention des Bau einer Pyramide soll nach einer Theorie, weniger religöse eher politische Gründe gehabt haben. Das verhältnismäßig große Alte Ägypten war zur damaligen Zeit schwer zu regieren und nur nach Hochwasserperioden des Nils gab es für die meisten Ägypter viel zu tun.
König Djoser suchte daher nach einer Beschäftigung für sein Volk, an dem sie gemeinsam arbeiten können und die Einheit Ägyptens repräsentieren sollte. Es wurden die besten Männer Ägyptens eingeholt um die erste Pyramide Ägyptens zu bauen. Die Sakkara Pyramide erreichte eine Höhe von 60m bei einer Grundfläche von ungefähr 121x109m.
Pharao Snofru (etwa 2639 bis um 2604 v. Chr) baute zu seiner Zeit drei Pyramiden, darunter auch die Meidum Pyramide, die als Übergang von der Stufenpyramide zur echten Pyramide angesehen wird. Die Meidum Pyramide hatte eine ursprüngliche Höhe von knapp 95m und eine Basislänge von ca. 145m.
Die größte Pyramide von Ägypten ist die Cheops-Pyramide, die zu den drei Pyramiden von Gizeh gehört. Die damals etwa 145m hohe und 255m lange Pyramide diente dem Pharao Cheops (etwa 2620 bis um 2580 v. Chr.) als Grabmahl. Cheops war der Sohn von Snofru. Neben der Cheops Pyramide stehen in Gizeh noch die Chephren- und die Mykerinos Pyramide.
