Alexandria
Alexandria ist mit etwa vier Millionen Einwohnern nach Kairo die zweitgrößte Stadt in Ägypten. Die Hafenstadt Alexandria liegt im Norden von Ägypten, direkt am Nildelta.
Die Stadt wurde nach Alexander dem Großen benannt, der sie 331 v. Chr. gründete. Alexander der Große war ein griechisch-makedonischer König, der 332 v. Chr, der in das von Persern besetzte Ägypten einfiel. Er eroberte Ägypten und ließ sich zum Pharao ausrufen. Aus antiken Quellen ist zu entnehmen, dass Alexander der Große als Befreier Ägyptens gesehen wurde. Unterstützt wird die These dadruch, das Alexander nahezu jeden Regierungsposten mit Einheimischen besetzte.
Alexandria war seit der Gründung durchweg von großer Bedeutung, insbesondere in kultureller Hinsicht. So gilt der um 300 v. Chr. erbaute Leuchtturm als eines von sieben Weltwundern der Antike. Die Bibliothek von Alexandria war damals mit etwa 700.000 Schriftrollen die Größte ihrer Zeit.
Auch heute ist ALexandria noch ein wichtiges Zentrum. Etwa drei Viertel des gesamten ägyptischen Exports werden über den Hafen Alexandrias abgewickelt. Kulturell gibt es viel zu bestaunen, wie zum Beispiel die neue Bibliothek von Alexandria oder die Pompeji-Säule.
